Öko?
Logisch.
Holz, Hanf, Lehm
Konsens unter allen Mitstreitern war immer, dass wir sowohl bei der Architektur als auch in der Bewirtschaftung ein ökologisch verträgliches Konzept wollen. Aufgrund unserer Geldbeutel waren wir gelegentlich zu Kompromissen gezwungen, aber unseren Ausgangspunkt verloren wir niemals aus den Augen: Hohe Wärmedämmung zur Reduzierung des Energiebedarfs, Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen bei Bau- und Heizmaterial, ökologische Baustoffe wie Holz, Lehmputz bzw. -mauerwerk und Platten aus gepresstem Stroh, Isolierschicht aus Zellulose und Hanf. Aus ökologischen Erwägungen entschieden wir uns auch für den Einsatz einer Holzpelletheizung mit Unterstützung von Solarkollektoren und eine Grauwasseranlage, um genutztes Trinkwasser für die Toilettenspülung wiederverwenden zu können.
Aus alt wird neu
Auch nach dem Bau der Häuser gibt es viel Kreativität beim Thema "Aus alt mach neu": Aus den abgeschraubten Steghölzern im nahegelegenen Landschaftspark wurde der Boden unseres Gemeinschaftshauses, mit altem Kopfsteinpflaster vom Ostbahnhof wurden unsere Wege eingefasst und die gemeinsame Terrasse gebaut, mit alten Fliesen der Wasserspielplatz aufgehübscht und aus Robinienhölzern die Außenbeleuchtung aufgestellt. Garten- und Küchengeräte, Autos oder Kinderkleidung: Materielles lässt sich in der Gemeinschaft gut teilen.
Speicher und PV
Unser vorhandenes Nahwärmenetz auf Basis eines Holzpelletkessels wird nun um dezentrale Warmwasserwärmepumpen in den einzelnen Häusern und erweiterte Photovoltaik auf den Dachflächen ergänzt. Durch unseren neu errichteten Speicher ist es uns möglich, im Sommer nahezu autark, bzw. allein vom eigenen Strom zu leben. Als nächstes hoffen wir, unseren Parkplatz mit Wallboxen für die ersten Elektrofahrzeuge aufzustocken.
Jährliche Einsparungen.
45.000 kg CO₂ durch Heizkesseltechnik
9.000 kg CO₂ durch Solarkollektoren
12.000 kg CO₂ durch Photovoltaik
3.600 m³ Trinkwasser durch Grauwasseranlage